Der Förderverein Grambower Moor e.V. lädt ein
zu einem Vortrag von Dr. Horst Zimmermann:
„Enten unserer Heimat“

am  Mittwoch, den 18. Februar 2026 um 19:00 Uhr in der Jagdschule Grambow.

Die Stockente, als die häufigste Entenart in Mecklenburg-Vorpommern, werden wir sicher noch gut erkennen, aber wie erkenne ich die Schellente oder die Pfeifente, wo und wie leben sie? Dr. Horst Zimmermann wird uns in seinem Vortrag diese Fragen beantworten und uns 20 Wildentenarten vorstellen, die wir an und auf den vielen Gewässern unserer Heimat beobachten können.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende für den Förderverein Grambower Moor e.V. wird im Anschluss gebeten.

Eine Multivisionsshow „Sommer in Skandinavien“ wird am 18. März 2026 stattfinden.

Balzende Schellenten
Stockenten im Brutkleid
Männchen und Weibchen der Pfeifente

Ein Regenmoor in Mecklenburg-Vorpommern

Großer Moorsee des Grambower Moors bei Schwerin. © Jens Höpping

Wie steht’s um das Wasser im Moor?

Für ein Regenmoor sind Niederschläge essenziell. Die Renaturierungsmaßnahmen im Grambower Moor zielen darauf ab, dass dieser Regen zu möglichst großen Teilen innerhalb des Moores verbleibt.

Verfolgen Sie auf unserer Unterseite „Wasser im Moor“ die Regenmengen und die Auswirkungen auf die Wasserstände im Moor.


NDR-Beitrag zu den Renaturierungsmaßnahmen

vom 17.01.24

Dazugehöriger Artikel des NDR: Wie das Grambower Moor hilft, das Klima zu retten


Wittenförden-TV

vom 06.08.2023


Allgemeines zum Moor

Mecklenburg-Vorpommern ist nicht nur ein Land der Seen und Wälder, sondern auch ein Land der Moore. Fast 300 000 Hektar Moore bedecken das Land. Nur etwas mehr als 5000 Hektar davon sind Regenmoore. Sie werden, wie es ihr Name schon andeutet, fast ausschließlich durch Niederschlagswasser ernährt.

Wollgrassblüte am Großen Moorsee

Die Verbreitungsschwerpunkte für Regenmoore in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich zwischen der unteren Warnow und der Recknitz, entlang der Küste bis Usedom und in Nordwestmecklenburg mit dem Grambower Moor als dem zweitgrößten Regenmoor des Landes. Durch Jahrhunderte währenden Torfabbau wurde der Wasserhaushalt des Grambower Moores, wie der aller anderen Regenmoore im Lande auch, stark in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem gibt es mit dem Kleinen und dem Großen Moorsee und den sie umgebenden Schwingmoorflächen noch sehr naturnahe Bereiche im Moor, die von Fachleuten als die wertvollsten im ganzen Land eingestuft worden sind. Eine kleine unvollständige Liste gibt eine Vorstellung der großen und wichtigen Artenvielfalt im Grambower Moor.

Herbststimmung im Grambower Moor

 

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