Der Förderverein Grambower Moor e.V. lädt zum Vortrag ein!

Das Foto zeigt den Wanderhirschen „Bargfelder“, der im Juli 2024 besendert wurde und seitdem wertvolle Einblicke in sein Wanderverhalten bietet. Foto: Gernot Maaß

Der Förderverein Grambower Moor e.V. lädt ein
zu einem Vortrag von dem Wildbiologen Frank Zabel:

„Kein Platz für wilde Tiere“

am  Dienstag, den 14. April 2026 um 19:00 Uhr in der Jagdschule Grambow

70 Jahre nach dem Erscheinen des cineastischen Hilferufs von Bernhard und Michael Grzimek wird es langsam Zeit, dass wir uns auch mit den wandernden Wildtieren vor unserer Haustür befassen. Denn auch in Deutschland wandern Großsäuger. Doch in einer Landschaft aus Autobahnen und Siedlungen werden die saisonalen Wanderungen zunehmend erschwert. Der Wildbiologe Frank Zabel zeigt am Beispiel des Rothirsches, warum Hirsche wandern, welchen Schwierigkeiten sie dabei gegenüberstehen und welche Folgen es hat, wenn Tiere immer wieder an Grenzen stoßen. Dabei wird er auch ganz konkret auf die Situation in Mecklenburg-Vorpommern eingehen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende für den Förderverein Grambower Moor e.V. wird im Anschluss gebeten.


Ein Regenmoor in Mecklenburg-Vorpommern

Großer Moorsee des Grambower Moors bei Schwerin. © Jens Höpping

Wie steht’s um das Wasser im Moor?

Für ein Regenmoor sind Niederschläge essenziell. Die Renaturierungsmaßnahmen im Grambower Moor zielen darauf ab, dass dieser Regen zu möglichst großen Teilen innerhalb des Moores verbleibt.

Verfolgen Sie auf unserer Unterseite „Wasser im Moor“ die Regenmengen und die Auswirkungen auf die Wasserstände im Moor.


NDR-Beitrag zu den Renaturierungsmaßnahmen

vom 17.01.24

Dazugehöriger Artikel des NDR: Wie das Grambower Moor hilft, das Klima zu retten


Wittenförden-TV

vom 06.08.2023


Allgemeines zum Moor

Mecklenburg-Vorpommern ist nicht nur ein Land der Seen und Wälder, sondern auch ein Land der Moore. Fast 300 000 Hektar Moore bedecken das Land. Nur etwas mehr als 5000 Hektar davon sind Regenmoore. Sie werden, wie es ihr Name schon andeutet, fast ausschließlich durch Niederschlagswasser ernährt.

Wollgrassblüte am Großen Moorsee

Die Verbreitungsschwerpunkte für Regenmoore in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich zwischen der unteren Warnow und der Recknitz, entlang der Küste bis Usedom und in Nordwestmecklenburg mit dem Grambower Moor als dem zweitgrößten Regenmoor des Landes. Durch Jahrhunderte währenden Torfabbau wurde der Wasserhaushalt des Grambower Moores, wie der aller anderen Regenmoore im Lande auch, stark in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem gibt es mit dem Kleinen und dem Großen Moorsee und den sie umgebenden Schwingmoorflächen noch sehr naturnahe Bereiche im Moor, die von Fachleuten als die wertvollsten im ganzen Land eingestuft worden sind. Eine kleine unvollständige Liste gibt eine Vorstellung der großen und wichtigen Artenvielfalt im Grambower Moor.

Herbststimmung im Grambower Moor

 

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